Rückblick Consulting Urbane Landwirtschaft beim Event Chillen und Grillen von Holger Wohlfahrt – Juni 2017

Rückblick Consulting Urbane Landwirtschaft beim Event Chillen und Grillen von Holger Wohlfahrt – Juni 2017

Kürzlich waren wir eingeladen am Event des Personal-Trainers und Ernährungscoaches Holger Wohlfahrt teilzunehmen. Chillen und Grillen ist der Titel der nun schon 5 jährigen Veranstaltungsreihe, in der TV-Köchin und Restaurantbetreiberin Pia Engel Nixon die Teilnehmer/innen charmant anleitet und Tipps und Tricks für die Zubereitung des 4-Gänge Menüs verrät. Schwerpunkt und Motto des Abends war – angelehnt an den letzten Urlaub von Holger Wohlfahrt – „Bella Italia“.

 

Die Motivation für Ernährungscoach Holger Wohlfahrt dieses Event zu veranstalten liegt nicht allein in dem zu erwartenden geselligen Abend bei fantastischen Essen! Er will darüber hinaus den Teilnehmern einen Einblick in die Möglichkeiten liefern, die eigene Ernährung im meist stressigen Alltag gesund zu gestalten. Dieser Weg findet seinen Anfang natürlich bei den Produkten die man verwendet und da fangen die Probleme der meisten Teilnehmer/innen an! Wo bekomme ich diese? Wer liefert erschwingliche Qualität und wie kann ich Einkauf und Zubereitung in meinen Alltag integrieren? Viele Fragen kamen auf. Aber auch viele Antworten wurden gegeben. Unser Fokus? Gesunde und leckere Lebensmittel für möglichst Jedermann!

Gesunde, nachhaltig produzierte Lebensmitteln sind hei-tros Geschäftsführer und leidenschaftlichen Hobbykoch Axel Störzner sehr wichtig. Mit seinem Wissen, speziell zum Thema Urbane Landwirtschaft, sprich lokaler/regionaler Produktion, konnte er von seinen persönlichen Wegen und Erfahrungen berichten, eine gesunde Ernährung im Alltag zu praktizieren. Für sich und seine Familie ist er bestrebt, qualitativ hochwertige und gesunde Lebensmittel aus einem selbst aufgebauten Netzwerk aus Produzenten, Hofläden und Lieferanten zu beziehen, die eine für die Kunden möglichst transparente Produktion aufweisen können und über Herkunft und Produktionsbedingungen der angebotenen Artikel Auskunft geben können und diese natürlich auch zu erschwinglichen Preisen anbieten.

Der Tag des Events begann für Pia und Holger mit einer Besichtigung des neuen Standortes der hei-tro GmbH, an dem in den letzten Monaten ein kleiner, urbaner Anschauungsgarten entstanden ist. Hier werden im Rahmen einer Gewächshauspatenschaft, 3 der Gewächshäuser des Geschäftspartners e.p.h.schmidt (Marke: VITAVIA) bespielt. 1 Aquaponik Gewächshaus zur Fisch- und Gemüseproduktion (derzeit: Kräuter in Hydrokultur) 2 Gewächshäuser und 4 Hochbeete für die Gemüseproduktion in Boden. Der Betrieb des urbanen Gartens wird fachlich unterstützt durch die Werkhof Projekt gGmbH (Fachbetrieb für (Demeter-) Gemüseanbau und Produktionsbetrieb für die Abokiste24) und Grüne Aqua (Aquaponk Consulting).

Dieser Garten ist exemplarisch für die Möglichkeiten einer Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln mittels kleiner, überschaubarer Produktion. Hier wurde probiert, gerochen, bestaunt und erklärt.

 

Wichtig war Axel Störzner auch einen Betrieb vorzustellen, der seines Erachtens mit grenzenloser Liebe und Leidenschaft für den (Demeter-) Gemüseanbau, eine Produktion mit Hofladen betreibt: der Werkhof im Norden von Dortmund. Regie mit Herz führt hier Rita Bremer-Krämer, die seit 20 Jahren Demetergärtnerin ist.Da sie auch Demeter-Imkerin ist, trafen wir sie vor Ort mit 2 Kolleginnen beim Honigschleudern an und wurden kurzerhand zu einer Betriebsführung eingeladen. Besichtigt wurden die Gewächshäuser für Gurkenanbau, Anbau von ca. 100 verschiedenen, historischen Tomatensorten, die Jungpflanzenausstellung und der Kräutergarten – auch hier: Produktion zum ‚anfassen/sehen/probieren‘! Nach Auswahl der letzten fehlenden Zutaten für das abendliche Event ging es dann zurück in die Stadt. Während der Autofahrt wurden viele Aspekte der s.g. Lebensmittelindentität  und -produktion besprochen. Axel Störzner konnte von vielfältigen Möglichkeiten der organisierten Selbstversorgung berichten. Dazu gehören die Solidarische Landwirtschaft, s.g. Food-Assemblys (in Deutschland: Marktschwärmer), Gemeinschaftsgärten (z.B. der brühmte Prinzessinengarten in Berlin oder auf dem Tempelhofes Feld in Berlin) u.a. An diesen (best-practice) Beispielen kann man sehen, dass für Jedermann eine teilweise Selbstversorgung möglich ist.

Mit den besten Zutaten ausgestattet, ging es dann in den Westfalenpark zum Event!

Das Event wurde ausführlich dokumentiert auf der Facebook-Seite des Veranstalters Holger Wohlfahrt.